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Gemeine Esche
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Die Gemeine Esche, Gewöhnliche Esche oder Hohe Esche (Fraxinus excelsior), auch Hochesche und kurz nur Esche genannt, ist eine in Europa heimische Baumart aus der Gattung der Eschen. Mit einer Wuchshöhe bis 40 m zĂ€hlt sie zu den höchsten LaubbĂ€umen Europas. An exponierteren Standorten erreicht das ÖlbaumgewĂ€chs jedoch nur um 15 bis 20 m. Durch die starke Konkurrenz der Buche, mit der sie hĂ€ufig vergesellschaftet vorkommt, ist sie in grĂ¶ĂŸeren BestĂ€nden ĂŒberwiegend in Waldgesellschaften auf feuchteren (Hartholzaue, Auwald) oder trockeneren Standorten (flachgrĂŒndige Kalkböden) anzutreffen, auf denen die Konkurrenzkraft der Buche nachlĂ€sst. Eschenholz zĂ€hlt zu den Edellaubhölzern. Nach Buche und Eiche gehört es zu den wichtigsten Laubnutzhölzern Mitteleuropas. Eschenholz wird meist eingesetzt, wenn hohe AnsprĂŒche an Festigkeit und ElastizitĂ€t gestellt werden. So wird es hĂ€ufig zur Herstellung von Werkzeugstielen, SportgerĂ€ten und von Biegeformteilen verwendet.

Seit Beginn der 1990er Jahre wird die Esche durch ein zuerst in Polen aufgetretenes und inzwischen in weiten Teilen Europas verbreitetes Eschensterben bedroht, das von dem Schlauchpilz Hymenoscyphus fraxineus verursacht wird.

Im Jahr 2001 wurde die Esche in Deutschland durch die Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung Menschen fĂŒr BĂ€ume und deren Fachbeirat, das Kuratorium Baum des Jahres, zum Baum des Jahres ausgewĂ€hlt.

Contents

‱ Wurzeln
‱ Bilder
‱ Ökosystem
‱ Pathologie
‱ Mythologie
‱ Verwendung
‱ Holz
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Beschreibung

Erscheinungsform

Die laubabwerfende Gemeine Esche erreicht eine Höhe von bis ĂŒber 40 m und einen Stammdurchmesser von ĂŒber 1 m, selten bis ĂŒber 2,5 m.cite-ref-1[1] Nach 100 Jahren hat sie durchschnittlich eine Höhe von 30 m und einen Brusthöhendurchmesser von 30 cm bis 40 cm. Das Höchstalter betrĂ€gt etwa 250 bis 300 Jahre. Die Stammachse ist meist gerade und gabelt sich nicht. In Randbereichen des Verbreitungsgebiets werden die zuvor genannten Werte jedoch deutlich unterschritten, oder sie kommt nur strauchförmig vor, etwa in Norwegen.cite-ref-edl262-2-0[2] Das Wachstum ist gewöhnlich gebunden, das heißt, der Austrieb eines Jahres ist vollstĂ€ndig in der Knospe des Vorjahres angelegt. Nur unter gĂŒnstigen Bedingungen erfolgt das Wachstum frei und die Triebanlagen entfalten sich ohne Ruheperiode noch im selben Jahr. Bei jungen BĂ€umen kann das Auftreten von Bereicherungstrieben und Johannistrieben beobachtet werden.

Neben Lang- und Kurztrieben bildet die Esche noch sogenannte Lineartriebe, die lĂ€nger sind als Kurztriebe, aber keine Verzweigungen bilden, wie Langtriebe dies tun. Die Äste stehen rechtwinklig zum Stamm; die Zweige zeigen senkrecht nach oben. Zweige, die nicht genĂŒgend Licht bekommen, sterben und brechen in Folge ab. Das beginnt ĂŒblicherweise nach etwa drei bis fĂŒnf Jahren.cite-ref-edl263-3-0[3]

Rinde und Holz

Die Borke junger BĂ€ume ist grĂŒnlich bis glĂ€nzend grau mit nur wenigen Korkporen. Nach etwa 15 bis 40 Jahren setzt die Verkorkung ein; eine Netzborke wird gebildet. Die Rinde selbst ist dick und reich an Sklerenchym, Bastfasern fehlen.cite-ref-edl264-4-0[4]

Das Holz ist ringporig, das FrĂŒhholz zeigt meist mehrreihige, grobe GefĂ€ĂŸe, die sich deutlich vom SpĂ€tholz abheben. Dadurch sind die Jahresringe deutlich erkennbar. Die GefĂ€ĂŸe des SpĂ€tholzes sind zerstreut angeordnet, klein und gerade noch erkennbar. Die Holzstrahlen sind schmal. Die Esche ist ein Kernholzbaum, deren Kern sich kaum vom breiten, hellgelblichen Splint unterscheidet. Erst Ă€ltere BĂ€ume von 70 bis 80 Jahren und darĂŒber zeigen einen hellbraunen Kern, der bei Nutzung des Holzes als Farbfehler angesehen wird.cite-ref-edl266-5-0[5]cite-ref-g-t-6-0[6] Eschen, die auf trockenen, kalkhaltigen Böden wachsen, zeigen schmalere Ringe und können im Alter einen Kern bilden, der dem Holz des Olivenbaums (Olea europaea) Ă€hnelt. Man spricht dann von Oliveschen; das elastische Holz eignet sich gut fĂŒr die Herstellung von Möbeln, Leitern und SportgerĂ€tencite-ref-bayern-7-0[7].

Wurzeln

Die Hauptwurzel wÀchst zuerst senkrecht in den Boden, stellt sich aber nach wenigen cm auf ein waagrechtes Wachstum um und entwickelt ein typisches Senkerwurzelsystem mit krÀftigen, nahe der OberflÀche verlaufenden Seitenwurzeln. Von diesen und vom Stamm entspringen krÀftige, senkrecht nach unten wachsende Wurzeln. Die Feinwurzeln treten in bestimmten Bereichen konzentriert auf und fehlen in anderen. Das Wurzelsystem einer 90-jÀhrigen Esche breitet sich bis auf maximal etwa 350 cm Radialentfernung von der Stammbasis aus und gelangt in eine Bodentiefe von 140 cm.cite-ref-edl267-8-0[8]

Knospen und BlÀtter

Die kurzen Knospen sind mit dichten, schwarzen und filzigen Haaren besetzt, die zum Schutz vor Frost und Verdunstung gebildet werden. Die Endknospen sind mit einer LĂ€nge und Breite von etwa 1 cm deutlich grĂ¶ĂŸer als die Seitenknospen, die nur bis zu 5 mm erreichen. BlĂŒtenknospen sind stumpfer und kugeliger als andere Knospen. Die Knospen sind Ende Juli fertig angelegt. HĂ€ufig sind an Haupttrieben die Knospen eines Knotens gegeneinander versetzt.cite-ref-edl264-4-1[4]

Die BlĂ€tter stehen kreuzweise gegenstĂ€ndig, nur an besonders wĂŒchsigen Trieben finden sich dreizĂ€hlige Blattquirle. Die BlĂ€tter werden mit dem 5 cm bis 10 cm langen Stiel bis zu 40 cm lang und sind ĂŒblicherweise 9- bis 15-zĂ€hlig unpaarig gefiedert, selten treten weniger FiederblĂ€ttchen oder gar nur ein Fiederblatt ('Diversifolia', Einblatt-Esche) auf. Die Rhachis ist rinnig. Die einzelnen, sitzenden bis fast sitzenden, dĂŒnnledrigen BlĂ€ttchen, nur das EnblĂ€ttchen ist gestielt, sind 4 cm bis 10 cm lang und 1,2 cm bis 3,5 cm breit. Sie sind eiförmig bis verkehrt-eiförmig, zugespitzt bis geschwĂ€nzt und gesĂ€gt. Die Oberseite ist kahl und sattgrĂŒn. Die Unterseite ist weißgrĂŒn, der Mittelnerv und zum Teil die Seitennerven können locker filzig behaart sein. Die SeitenblĂ€ttchen sind kurz gestielt oder sitzend, das EndblĂ€ttchen ist lĂ€nger gestielt. Die Blattspindel weist eine behaarte und mit Korkporen besetzte Furche auf, NebenblĂ€tter fehlen. Die BlĂ€tter fallen meist noch grĂŒn vom Baum, nur im kontinentalen Osten des Verbreitungsgebiets (siehe unten) verfĂ€rben sich die BlĂ€tter manchmal gelblich.cite-ref-edl264-5-9-0[9]

BlĂŒten und FrĂŒchte

Die Esche wird frei stehend mit 20 bis 30 Jahren mannbar, in Gruppen mit anderen BĂ€umen nach 30 bis 35 Jahren. Sie ist oft zwittrig, wobei abhĂ€ngig vom Individuum ein Geschlecht reduziert sein kann. Dies fĂŒhrt bis hin zu mĂ€nnlichen oder weiblichen BlĂŒten. Es kommen also rein mĂ€nnliche, mĂ€nnliche und zwittrig, nur zwittrige, weibliche und zwittrige, nur weibliche Exemplare vor (Triözie, sowie Andro- und Gynomonözie, Andro-, Gynodiözie).cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]

Die BlĂŒten haben einen grĂŒnlichen, aus zwei FruchtblĂ€ttern entstandenen, synkarpen Fruchtknoten und zwei StaubblĂ€tter. Die Staubbeutel stehen auf kurzen StaubfĂ€den und sind zunĂ€chst purpurrot. Kelch- und KronblĂ€tter fehlen. Die Gemeine Esche wird als einzige Art in der Familie der ÖlbaumgewĂ€chse durch Wind bestĂ€ubt (Anemophilie).cite-ref-tl-13-0[13] Als BlĂŒtenstĂ€nde werden seitenstĂ€ndige Rispen gebildet, die bereits im MĂ€rz/April (also vor den LaubblĂ€ttern) an den Sprossen des Vorjahres erscheinen. Sie stehen zuerst aufrecht und hĂ€ngen spĂ€ter ĂŒber.cite-ref-edl268-14-0[14]

Als FrĂŒchte werden einsamige, einseitig geflĂŒgelte und flache NussfrĂŒchte (genannt FlĂŒgelnĂŒsse) an dĂŒnnen Stielen gebildet. Sie sind 19 mm bis 35 mm lang und 4 mm bis 6 mm breit, schmal eiförmig, -eilanzettlich bis verkehrt-eiförmig, -eilanzettlich, brĂ€unlich und schwach verdreht (tordiert). Die Nuss ist 8 mm bis 15 mm lang und 2 mm bis 3 mm breit, an der Basis rundlich und oben gewölbt zusammengedrĂŒckt. Der FlĂŒgelsaum der frĂŒher als Lingua aviscite-ref-15[15] („Vogelszunge“)cite-ref-16[16] bezeichneten Frucht ist zungenförmig, oft ausgerandet, seltener zugespitzt und lĂ€uft maximal bis zur HĂ€lfte der Nuss herab. Die FrĂŒchte werden von Oktober bis November reif und fallen wĂ€hrend des ganzen Winters ab. Sie werden als Schraubenflieger verbreitet und erreichen dabei Entfernungen von 60 m, in seltenen FĂ€llen bis zu 125 m.cite-ref-edl268-14-1[14]

Bilder

Keimung und Wachstum

Die Gemeine Esche keimt epigĂ€isch. Die Samen sind keimgehemmt und ruhen etwa zwei Winter, bevor sie austreiben, sie können aber auch sechs Jahre keimfĂ€hig im Boden verbleiben. Die Keimhemmung ist zum Teil dadurch bedingt, dass der Embryo zur Zeit der Fruchtreife erst die HĂ€lfte der spĂ€teren GrĂ¶ĂŸe erreicht und nicht voll entwickelt ist. Außerdem wird der Ruhezustand des Samens durch die enthaltene AbscisinsĂ€ure gefördert.cite-ref-edl271-17-0[17]

Die beiden KeimblĂ€tter des SĂ€mlings sind schmal, lĂ€nglich und netznervig und erreichen eine LĂ€nge von 5 cm und eine Breite von 7 mm. Sie Ă€hneln denen des Ahorns, unterscheiden sich aber von diesen durch die netzartige Nervatur. Die PrimĂ€rblĂ€tter sind ungeteilt, die folgenden LaubblĂ€tter dreizĂ€hlig gefiedert.cite-ref-edl264-4-2[4] Unter gĂŒnstigen Lichtbedingungen auf FreiflĂ€chen oder in stark aufgelichteten AltbestĂ€nden nimmt die Esche rasch an Höhe zu; das Wachstum ist in einem Alter von 2 bis 15 Jahren am stĂ€rksten. Die Esche kann dann TrieblĂ€ngen von bis zu 1,5 m je Jahr bilden. In dichten BestĂ€nden wird das Dickenwachstum gegenĂŒber dem Höhenwachstum zurĂŒckgestellt; unter gĂŒnstigen Bedingungen kann die Esche jedoch bis zu 9 mm breite Jahresringe bilden.cite-ref-edl271-17-1[17]

Chromosomenzahl

Die Chromosomen­zahl der Gemeinen Esche betrÀgt 2n = 46.cite-ref-18[18]

Verbreitung und StandortansprĂŒche

Die Gemeine Esche kann bereits in der Kreidezeit und im TertiĂ€r auf der NordhemisphĂ€re der Erde nachgewiesen werden. WĂ€hrend der letzten Eiszeit wurde sie nach SĂŒd- und SĂŒdwesteuropa zurĂŒckgedrĂ€ngt, kehrte jedoch nach der Eiszeit, etwa 7000 bis 6000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, wieder nach Mitteleuropa zurĂŒck. Dort konnte sie sich ausbreiten und einen grĂ¶ĂŸeren Anteil der mitteleuropĂ€ischen WĂ€lder einnehmen, bevor sie von der Buche verdrĂ€ngt wurde.cite-ref-edl262-2-1[2] Durch Brandrodung wurde die Esche weiter zurĂŒckgedrĂ€ngt, wĂ€hrend der Antike und des Mittelalters besonders auch durch systematische Rodungen, um Ackerland zu gewinnen. Als Futterpflanze und Holzlieferant wurde sie jedoch weiterhin in Hecken und kleineren WĂ€ldern erhalten. Durch die starke Nutzung und die Ausbreitung der Ziegenhaltung erreichte die Entwaldung zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen Höhepunkt. Um Überschwemmungen und Bodenerosion zu vermeiden, wurden ab dieser Zeit Eschen aus höheren Lagen wieder an FlusslĂ€ufen angesiedelt. Mit der Abwanderung der lĂ€ndlichen Bevölkerung und der Aufgabe ackerbaulich genutzter FlĂ€chen besonders an steilen HĂ€ngen und feuchten Gebieten konnte sich die Esche wieder ausbreiten.cite-ref-tree-20-0[20]

Die Esche ist eine in ganz Mitteleuropa und darĂŒber hinaus vorkommende Baumart. Die Nordgrenze des Verbreitungsgebiets verlĂ€uft von Schottland zum Trondheimfjord in Norwegen und schließt in Schweden den SĂŒden von Norrland ein. In Finnland verlĂ€uft die Grenze durch Satakunta und HĂ€meenlinna bis zum Ladogasee. In den nordöstlichen Teilen von Russland fehlt die Esche; ebenfalls in den Steppengebieten, die östliche Verbreitungsgrenze wird wahrscheinlich durch die Trockenheit der heißen Sommer bestimmt und reicht bis zur Wolga, zur Krim und auf den Kaukasus. Im sĂŒdlichen Europa erstreckt sich das Verbreitungsgebiet ĂŒber die Balkanhalbinsel und Italien, auf der Iberischen Halbinsel bis zur Linie Mittleres Galicien–Kantabrisches Gebirge–Ebro.cite-ref-21[21]

In der Steiermark, in KĂ€rnten und in Niederösterreich wĂ€chst die Esche bis in Höhen von 1000 m, in Tirol bis auf 1700 m. In mitteldeutschen Gebirgen findet man sie bis auf 800 m und in den Bayerischen Alpen bis auf 1400 m. In den AllgĂ€uer Alpen kommt sie in Bayern am SĂŒdfuß der Höfats noch in einer Höhenlage von 1300 Metern vor.cite-ref-d-rr-lippert-22-0[22] Im Wallis (Branson bei Fully) kommt sie bis 1630 Meter vor.cite-ref-hegi1966-23-0[23] Im Kaukasus erreicht sie Meereshöhen von 1800 Metern.cite-ref-edl263-3-1[3]cite-ref-hegi1966-23-1[23]

Die Esche braucht mineralische, tiefgrĂŒndige, frische bis feuchte Böden in nicht zu warmen, eher luftfeuchten, hellen und spĂ€tfrostfreien Lagen, um ihre maximale Wuchshöhe zu erreichen. Sie wĂ€chst aber auch auf trockenen, flachgrĂŒndigen Rendzinen aus Kalksteinverwitterungsböden. Das Auftreten an diesen sehr unterschiedlichen Standorten fĂŒhrte zur Überlegung, die Art in zwei Rassen, die „Kalkesche“ und die „Wasseresche“, zu unterteilen. Die Existenz unterschiedlicher Rassen konnte jedoch nicht bestĂ€tigt werden. „Kalkeschen“ gedeihen auch auf feuchten Böden gut und umgekehrt. Die Esche transpiriert sehr viel Wasser, daher ist eine gute Wasserversorgung fĂŒr das Wachstum von entscheidender Bedeutung. Zum Überleben genĂŒgen jedoch geringe Mengen, und sie kann auch auf den flachgrĂŒndigen Rendzinen bestehen. Wichtig sind jedoch die NiederschlĂ€ge in Mai und Juni. Sie bevorzugt gut belĂŒftete Böden und meidet Böden mit einem pH-Wert unter 4,2.cite-ref-24[24] Im Laufe ihres Lebens Ă€ndert die Esche ihre LichtansprĂŒche. Als junger Baum ist sie sehr schattentolerant, benötigt mit zunehmendem Alter mehr Licht und braucht schließlich eine vollkommen freie Krone fĂŒr ein zufriedenstellendes Wachstum.cite-ref-edl262-2-2[2]

Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3+w+ (feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), NĂ€hrstoffzahl N = 3 (mĂ€ĂŸig nĂ€hrstoffarm bis mĂ€ĂŸig nĂ€hrstoffreich), KontinentalitĂ€tszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).cite-ref-infoflora-25-0[25]

Ökologie

Vergesellschaftung mit anderen Baumarten

In Skandinavien findet man die Esche in KĂŒstenwĂ€ldern zusammen mit der Schwarzerle (Alnus glutinosa) oder in MischwĂ€ldern mit der Bergulme (Ulmus glabra) und der Stieleiche (Quercus robur). Im Baltikum gedeiht sie in MischwĂ€ldern mit der Zitterpappel (Populus tremula), der HĂ€ngebirke (Betula pendula), und der Gemeinen Hasel (Corylus avellana) oder in Feuchtgebieten zusammen mit der Schwarzerle. In Spanien findet man sie in Gemeinschaft mit dem Feldahorn (Acer campestre) und der Gemeinen Hasel.cite-ref-tree-20-1[20]

In Mitteleuropa nennt Heinz Ellenberg vier Typen von MischwÀldern, in denen die Esche auftritt:

‱ der Eschen-Ahorn-Schatthangwald an submontanen bis montanen, nordwestlich bis östlich gerichteten SteilhĂ€ngen mit stark humosen, basischen Fels- und Steinschuttböden
‱ der Lerchensporn-Eschen-Ahorn-Talsohlenwald an fruchtbaren mit Auenlehm gefĂŒllten Sohlen schattiger KerbtĂ€ler auch in kalkarmen Gebieten, wie dem Harz
‱ der Ahorn-Eschen-Hangfußwald auf kollinen bis submontanen, kolluvialen, tiefgrĂŒndigen Hangfußböden, die nĂ€hrstoffreich und zumindest im FrĂŒhjahr feucht sind
‱ der Eschen-Bachrinnenwald entlang schmaler, in Lehm eingekerbter Bachrinnen in submontanen und planaren Buchengebieten

Weitere Standorte finden sich in buchendominierten Gesellschaften, so besonders in Kalk-BuchenwÀldern.cite-ref-edl270-26-0[26]

Ökosystem

Die Gemeine Esche ist Teil eines komplexen Ökosystems. Genau so wie Fraxinus excelsior auf ganz bestimmte Standortbedingungen angewiesen ist, leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten mit ihr. Eine im Auftrag der britischen Umweltbehörde Joint Nature Conservation Committee erstellte und 2014 publizierte Studie schĂ€tzte, dass etwa 1000 Spezies mit der Esche oder EschenwĂ€ldern vergesellschaftet sind, darunter 12 Vögel, 55 SĂ€ugetiere, 78 GefĂ€ĂŸpflanzen, 58 Laubmoose, 68 Pilze, 239 Invertebraten und 548 Flechten. Von diesen Spezies wurden 44 als obligat auf lebenden oder abgestorbenen Eschen klassifiziert (4 Flechten, 11 Pilze und 19 Invertebraten-Spezies). Weitere 62 waren der Esche „eng assoziiert“ (13 Flechten, 19 Pilze, 6 Laubmoose und 24 Invertebraten).cite-ref-27[27]

Pathologie

Die Esche wird hĂ€ufig durch den sogenannten Eschenkrebs befallen, der auf zwei Ursachen zurĂŒckgefĂŒhrt werden kann, einerseits auf den Befall durch Bakterien, andererseits auf Pilzbefall. Das Bakterium Pseudomonas syringae dringt durch Wunden, Blattnarben oder Korkporen in das Rindengewebe ein und bewirkt ein Absterben der Kambiumzellen mit nachfolgender verstĂ€rkter, aber gestörter Wundheilung. Diese fĂŒhrt zur Ausbildung von schwĂ€rzlichen Anschwellungen. Der Pilz Nectria galligena dringt durch AstabbrĂŒche oder andere Eintrittsöffnungen ein und fĂŒhrt zum Absterben der Rinde. Dadurch entstehen bis zu 30 cm breite, kraterartige Wunden. Charakteristisch sind jĂ€hrlich angelegte ellipsenförmige WĂŒlste aus Kallusgewebe, aus deren Anzahl auf das Alter des Baumkrebses geschlossen werden kann und die dem Krebs ein typisches Erscheinungsbild verleihen („Schießscheibenkrebs“).cite-ref-edl272-29-0[29]

Die Eschengallmilbe (Aceria fraxinivora) parasitiert die BlĂŒten der Esche. Sie verursacht eine VerkĂŒmmerung der BlĂŒtenstĂ€nde. Dadurch entstehen anfangs grĂŒne, spĂ€ter braune, blumenkohlartige Wucherungen. In den Wucherungen entwickelt sich die nĂ€chste Generation der Milben.cite-ref-g-tt-28-1[28]

Der Bunte EschenbastkĂ€fer (Leperisinus varius) frisst 6 cm bis 10 cm lange, doppelarmige QuergĂ€nge in die Rinde der BĂ€ume, verschont aber das Kambium. Die LarvengĂ€nge sind kĂŒrzer und etwa 4 cm lang, der Reifungsfraß erfolgt an der noch grĂŒnen Rinde von Ästen und jungen StĂ€mmen. Durch wiederholten Befall verĂ€ndert sich das Aussehen der Rinde, man spricht dann von „Eschengrind“ oder „Rindenrosen“. Der Befall kann zum Absterben des Baumes fĂŒhren.cite-ref-edl272-29-1[29] Die Raupen der ersten Generation der Eschen-Zwieselmotte (Prays fraxinella) fressen an den BlĂ€ttern der Esche, die Raupen der zweiten Generation bohren sich am Beginn des Oktobers in Endknospen, um zu ĂŒberwintern und fressen diese, was zu Zwiesel-Bildung fĂŒhrt.cite-ref-edl272-29-2[29] Die Binsenschmuckzikade (Cicadella viridis) legt ihre Eier in die Rinde, was zum Absterben der Rinde fĂŒhren kann. Sie kann in seltenen FĂ€llen Eschenkulturen im bedeutenden Ausmaß schĂ€digen.cite-ref-edl272-29-3[29] Bei Befall durch die Eschenblattnestlaus (Prociphilus fraxini) und die Eschenzweiglaus (Prociphilus bumeliae) entstehen durch Blattstielstauchung und BlattstielkrĂŒmmung Blattnester. Schalenwild, aber auch Kaninchen und verschiedene MĂ€usearten, schĂ€digen durch Verbiss und Benagen besonders junge BĂ€ume, was zu erheblichen Wuchsfehlern wie dem Zwieselwuchs fĂŒhren kann.cite-ref-edl273-30-0[30]

Siehe auch

:

Asiatischer EschenprachtkÀfer

Eschensterben

Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend

Anfang der 1990er Jahre begannen im nordwestlichen Teil von Polen Eschen in großer Zahl abzusterben.cite-ref-cf1-31-0[31] Die Symptome, die dabei auftreten, sind abgestorbene Flecken an StĂ€mmen und Zweigen ohne Schleimfluss, das Welken und Abfallen der BlĂ€tter sowie das Absterben von Zweigen und Wipfeltrieben, was bis zum Absterben vor allem jĂŒngerer BĂ€ume fĂŒhren kann. Das unter der geschĂ€digten Rinde liegende Holz kann sich dabei braun verfĂ€rben.cite-ref-32[32] Diese Krankheit wird allgemein als Eschensterben bzw. Eschentriebsterben bezeichnet. Sie breitete sich von Polen nach Schweden, Österreich, Deutschland, DĂ€nemark, Finnland, Litauen und Tschechien auscite-ref-cf2-33-0[33] und hat inzwischen auch den Bestand im Vereinigten Königreich erreicht.cite-ref-34[34]cite-ref-35[35] In DĂ€nemark sind bis Ende 2013 mindestens 95 % aller Eschen dem Eschensterben zum Opfer gefallencite-ref-36[36] und fĂŒr Deutschland rechnen Forscher damit, dass etwa ein Drittel des Eschenbestandes bis 2017 zugrunde gehen wird.cite-ref-37[37]

An den geschĂ€digten Stellen der Eschen konnte hĂ€ufig neben anderen Pilzarten eine neue Art einer Nebenfruchtform eines Schlauchpilzes gefunden werden, die 2006 den Artnamen Chalara fraxinea erhielt.cite-ref-cf1-31-1[31] Die Art konnte nicht in allen geschĂ€digten Stellen gefunden werden, und die geschĂ€digten Stellen wurden auch von anderen potentiell schĂ€digenden Pilzarten der Gattungen Cytospora, Diplodia, Fusarium, Phomopsis und Armillaria besiedelt. Durch Impfversuche (Inokulation) mit Chalara fraxinea konnte nachgewiesen werden, dass der Pilz zu identischen SchĂ€digungen fĂŒhrt, wie sie beim Eschensterben gefunden werden. Chalara fraxinea kann jedoch nach der Infektion durch konkurrierende Arten vollstĂ€ndig verdrĂ€ngt werden.cite-ref-cf2-33-1[33] Nachdem man Chalara fraxinea seit 2009 fĂŒr die Nebenfruchtform des seit 1851 bekannten Weißen StĂ€ngelbecherchens (Hymenoscyphus albidus) gehalten hatte, wurde 2010 entdeckt, dass die wahre Hauptfruchtform die bis dahin unbekannte Schlauchpilzart Hymenoscyphus pseudoalbidus ist,cite-ref-queloz-et-al-2010-38-0[38] die sich mit bloßem Auge und dem Mikroskop nicht von Hymenoscyphus albidus unterscheiden lĂ€sst, sondern nur durch die Untersuchung des Erbgutes. Der neue Pilz tritt in der Schweiz mindestens seit 1978 auf und wĂ€chst bis ins Mark der BĂ€ume.cite-ref-bazonline-39-0[39] Warum dieser Pilz zum Auslöser einer neuen Krankheit wurde, ist noch unklar. Mögliche Ursache könnte eine VerĂ€nderung durch Mutation oder die Hybridisierung mit einer noch unbekannten Art sein. Auch UmwelteinflĂŒsse könnten die SchĂ€dlichkeit des Pilzes verstĂ€rkt haben.cite-ref-cf3-40-0[40] Mittlerweile wird jedoch davon ausgegangen, dass Chalara fraxinea ursprĂŒnglich aus Asien stammt, wo er zumindest in Korea und Japan heimisch ist. Die dortigen Eschenarten scheinen aber bedingt durch die lange Koexistenz eine Art Resistenz entwickelt zu haben und werden durch den Pilz nur wenig geschĂ€digt.cite-ref-41[41] Forscher sind dabei, europĂ€ische Eschen, die eine natĂŒrliche Resistenz gegen den Pilz aufweisen, zu selektieren und herauszuzĂŒchten.cite-ref-42[42]

Eine im MĂ€rz 2016 publizierte großangelegte wissenschaftliche Studie, die die Aufnahme der EschenbestĂ€nde auf den Britischen Inseln zum Ziel hatte, kam zu der Schlussfolgerung, dass es „hochwahrscheinlich“ sei, dass die gesamten europĂ€ischen EschenbestĂ€nde in den kommenden Jahrzehnten Chalara fraxinea einerseits und dem langsam aus Asien nach Europa einwandernden Asiatischen EschenprachtkĂ€fer andererseits zum Opfer fallen werden. Die Gemeine Esche wĂŒrde in Europa weitestgehend aussterben, was die VerĂ€nderung ganzer Kulturlandschaften und komplexer Ökosysteme zur Folge hĂ€tte. Es drohe ein Ă€hnliches Szenario wie bei der „HollĂ€ndischen Ulmenkrankheit“ im 20. Jahrhundert.cite-ref-43[43]

Genomsequenzierung der Gemeinen Esche

Das Genom von Fraxinus excelsior wird seit dem Jahr 2013 durch zwei wissenschaftliche Arbeitsgruppen im Vereinigten Königreich entschlĂŒsselt. Eine Gruppe unter Richard Buggs an der Queen Mary University of London sequenziert einen Ableger einer Esche aus den Cotswolds in Worcestershire.cite-ref-44[44] Die zweite Gruppe unter Allan Downie am John Innes Centre sequenziert den „Tree 35“, eine Esche aus DĂ€nemark, die acht Jahre den Befall mit Hymenoscyphus pseudoalbidus ĂŒberstanden hat und damit als weitgehend resistent gilt.cite-ref-45[45] Auch das Genom von Hymenoscyphus pseudoalbidus wurde im Jahr 2013 entschlĂŒsselt.cite-ref-46[46]

Mensch und Esche

Mythologie

Eschene Lanzen werden schon im 7. Jahrhundert vor Christus von Hesiod in seinem Buch Werke und Tage als Bewaffnung des „dritten Menschengeschlechts“ erwĂ€hnt.cite-ref-47[47] Besondere Bedeutung hat die Esche jedoch als Weltenbaum Yggdrasil in der Nordischen Mythologie, die durch die islĂ€ndische Edda, ein auf AltislĂ€ndisch verfasstes literarisches Werk, erhalten ist. Laut Edda reichen die Zweige der Weltenesche Yggdrasil ĂŒber den ganzen Himmel und erstrecken sich ĂŒber die ganze Welt. Der Baum ruht auf drei Wurzeln, unter denen Quellen entspringen. Die Quelle Mimirs verleiht Weisheit und Wissen, der nordische Hauptgott Odin gibt eines seiner Augen als Pfand, um von der Quelle zu trinken. Am Urdbrunnen halten die Götter Gericht, und dort wohnen die Nornen. Unter der dritten Wurzel liegt die Quelle Hvergelmir, der alle FlĂŒsse entspringen. Der Drache Nidhöggr nagt an den Wurzeln und ein Adler sitzt in der Krone des Baums.cite-ref-48[48] Auch die Menschen stammen in der nordischen Mythologie von der Esche ab. Drei Götter – darunter Odin – finden am Strand zwei BaumstĂ€mme Ask und Embla. Ask kann als Esche identifiziert werden; um welchen Baum es sich bei Embla handelt, ist unklar. Es könnte sich um die Ulme oder Erle handeln. Aus Ask formen die Götter den ersten Mann, aus Embla die erste Frau.cite-ref-g-t-6-1[6]

Die Esche in der Heilkunde

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Hauptartikel

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Eschen in der Medizingeschichte

Schon in der Antike wurden verschiedene Teile der Esche zu Heilzwecken verwendet. So ist sie im Corpus Hippocraticum erwĂ€hnt, und auch im De Materia Medica des griechischen Arztes Dioskurides. Im zwölften Jahrhundert beschreibt die Äbtissin Hildegard von Bingen die Anwendung von EschenblĂ€ttern zur Zubereitung eines harntreibenden Tees. Konrad von Megenberg empfahl die Asche der Rinde zur Behandlung von KnochenbrĂŒchen. Im 16. Jahrhundert verwendete der deutsche Arzt Hieronymus Bock das Destillat der Eschenrinde bei Gelbsucht und Steinleiden und Tee aus EschenfrĂŒchten als Diuretikum. Pietro Andrea Mattioli, der Hofarzt von Kaiser Maximilian II., beschreibt in seinem New Kreuterbuch die Rindenasche der Esche als Heilmittel. Hufeland empfiehlt TeeaufgĂŒsse aus Rinde und BlĂ€ttern bei Muskelrheuma und Gicht. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde auch ĂŒberlegt, die Rinde der Esche als preisgĂŒnstigen Ersatz fĂŒr die teure Chinarinde als fiebersenkendes Mittel bei Malaria zu verwenden.cite-ref-49[49]cite-ref-50[50] Auch das aus dem Holz der Esche gewonnene Öl fand seit der Antikecite-ref-51[51] als Heilmittel Verwendung.

StÀdtenamen

Mehrere Orte haben die Esche in ihrem Namen, darunter: Eschbach, Eschede, Eschwege, Eschelbach an der Ilm, Ascheberg und Eschweiler sowie Essen, um 800 n. Chr. Asnithi (= Eschen-Ort). Eschwege und Eschede tragen auch einen Eschenzweig im Wappen.cite-ref-g-t-6-2[6] Eschach (bei SchwĂ€bisch GmĂŒnd) zeigt hier den ganzen Baum.

Taxonomie und Systematik

Die Gemeine Esche wurde 1753 von Carl von LinnĂ© in Species Plantarum Band 2 Seite 1057 als Fraxinus excelsior erstbeschrieben. Das Epitheton "excelsior", das " höher, erhabener" bedeutet, hatte er aus Caspar Bauhins Pinax (1623) ĂŒbernommen.

Die Gemeine Esche ist eine Art in der Familie der ÖlbaumgewĂ€chse. In der Gattung der Eschen (Fraxinus) gehört sie mit der SchmalblĂ€ttrigen Esche, der Mandschurischen Esche und der Schwarz-Esche zur Untersektion Bumelioides in der Sektion Fraxinus.

Man kann drei Unterarten unterscheiden:

‱ Fraxinus excelsior subsp. coriariifolia (Scheele) A.E.Murray (Syn: Fraxinus coriariifolia Scheele): Sie kommt von Bulgarien bis zur Krim und von der nordöstlichen TĂŒrkei bis zum Iran vor.cite-ref-wcsp-52-0[52]
‱ Fraxinus excelsior subsp. excelsior: Sie kommt von Europa bis zum Iran vor.cite-ref-wcsp-52-1[52]
‱ Fraxinus excelsior subsp. siciliensis Ilardi & Raimondo: Diese 2007 erstbeschriebene Unterart kommt nur in Sizilien vor.cite-ref-wcsp-52-2[52]

Eine Unterteilung in zwei Rassen, die „Wasseresche“ und die „Kalkesche“, konnte weder durch Unterschiede in der Wuchsleistung noch durch phĂ€nologische oder morphologische Merkmale bestĂ€tigt werden. Eine ausgeprĂ€gte genetische Differenzierung ist auch wenig wahrscheinlich, da das zusammenhĂ€ngende Verbreitungsgebiet der Esche vor erst 3000 bis 4000 Jahren aufgrund der Konkurrenz von Buchen (Fagus) und Hainbuchen (Carpinus) getrennt wurde.cite-ref-edl269-53-0[53] Allerdings geben aktuelle Forschungsarbeiten Hinweise auf einen besonders ĂŒberflutungstoleranten, erblich fixierten Ökotyp der Esche in den AuenwĂ€ldern am Oberrhein.cite-ref-54[54]

Es werden mehrere Gartenformen unterschieden, darunter:cite-ref-fdg-55-0[55]

‱ 'Allgold' ein 10 m bis 12 m hoher Baum mit intensiv goldgelb gefĂ€rbten Trieben. Die BlĂ€tter sind im Sommer grĂŒn im Herbst gelb.
‱ 'Altea' mit durchgehendem Stamm und straff aufrechtem Wuchs.
‱ 'Aurea' ein 8 m hoher Baum mit im Winter gelben Zweigen. Die BlĂ€tter sind anfangs gelbgrĂŒn und werden im Herbst intensiv gelb.
‱ 'Diversifolia' oder Einblatt-Esche, ein 20 m bis 25 m hoher Baum mit 14 cm bis 18 cm langen BlĂ€ttern, die nur aus dem EndblĂ€ttchen und hĂ€ufig noch einem weiteren, kleineren FiederblĂ€ttchenpaar bestehen. Der Blattrand ist unregelmĂ€ĂŸig oder doppelt gesĂ€gt.
‱ 'Eureka' mit durchgehendem Stamm und straff aufrechtem Wuchs.
‱ 'Globosa' eine Zwergform mit hohem Stamm und dicht verzweigter, abgeflacht kugeliger Krone, die bis zu 4 m breit wird.
‱ 'Jaspidea' ein bis zu 15 m hoher Baum. Junge Triebe und Zweige haben eine gelbgrĂŒn gestreifte Borke. Die BlĂ€tter sind groß, zuerst gelb, im Sommer gelbgrĂŒn und im Herbst gelb.
‱ 'Nana' oder Kugelesche, eine Zwergform mit hohem Stamm und kugeliger, kompakter Krone, die 2,5 m bis 4,5 m breit werden kann.
‱ 'Pendula' oder HĂ€ngeesche, ein 12 m bis 15 m hoher Baum mit bogenförmig abwĂ€rts wachsenden Ästen und Zweigen, die oft den Boden erreichen.
‱ 'Westhofs Glorie' mit durchgehendem Stamm und straff aufrechtem Wuchs.

Verwendung

Holz

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Hauptartikel

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Eschenholz

| KenngrĂ¶ĂŸe | Wert | Einheit |
|---|---|---|
| Rohdichte (12–15 % HF ) | 690 | kg/m³ |
| ElastizitĂ€tsmodul | 13.000–14.000 | N/mmÂČ |
| Druckfestigkeit | 44–52 | N/mmÂČ |
| Zugfestigkeit | 130–165 | N/mmÂČ |
| Biegefestigkeit | 102–120 | N/mmÂČ |
| Bruchschlagarbeit | 68 | kJ/mÂČ |
| BrinellhĂ€rte | lĂ€ngs 65, quer 37–41 | N/mmÂČ |

Das Eschenholz ist mit einer mittleren Rohdichte von 690 kg/mÂł ein schweres und auch hartes Holz mit gĂŒnstigen Festigkeitseigenschaften. Seine Zugfestigkeit und Biegefestigkeit ĂŒbertrifft die der Eiche. Es ist elastisch, abriebfest und durch die hohe Bruchschlagarbeit zĂ€her als die meisten anderen heimischen Holzarten. Dabei sind die mechanischen Eigenschaften umso gĂŒnstiger, je breiter die Jahresringe sind. Jahresringe mit einer Breite ĂŒber 1,5 mm, wie sie bei „Wassereschen“ hĂ€ufig auftreten, sind ein Zeichen fĂŒr eine gute HolzqualitĂ€t. Ein ausgeprĂ€gter Farbkern beeinflusst die HolzqualitĂ€t nicht. Ausnahmsweise findet sich Eschenholz mit Riegelwuchs.

Eschenholz kann sowohl hĂ€ndisch als auch maschinell gut bearbeitet werden, gedĂ€mpft lĂ€sst es sich Ă€hnlich gut wie die Buche biegen. Die OberflĂ€chen sind einfach behandelbar, was besonders fĂŒr das Beizen gilt. Das Holz ist widerstandsfĂ€hig gegen schwache Laugen und SĂ€uren. Es ist jedoch nur wenig witterungsbestĂ€ndig, und auch bei Kontakt mit dem Boden wird das Holz rasch geschĂ€digt. Da es sich nur schwer imprĂ€gnieren lĂ€sst, wird das Holz im Freien selten verwendet.

Eschenholz wird sowohl als Massivholz als auch in Form von Furnieren hĂ€ufig eingesetzt, so fĂŒr KĂŒchen-, Wohn- und Schlafzimmermöbel oder in gebogener Form fĂŒr Sitzmöbel. Des Weiteren wird es fĂŒr Wand- und Deckenverkleidungen und zur Herstellung von Parkett- und Dielenböden verwendet. FĂŒr alle diese Anwendungen wird helles Holz ohne Farbkern bevorzugt.

Eschenholz wird besonders dann eingesetzt, wenn hohe AnsprĂŒche an die Festigkeit, ZĂ€higkeit und ElastizitĂ€t gestellt werden, so zur Herstellung von Stielen fĂŒr HĂ€mmer, Beile, Schaufeln, Hacken und Äxte, Sensen, Rechen und andere GartengerĂ€te. Auch Sport- und TurngerĂ€te wie SprossenwĂ€nde, Schlaghölzer oder Schlitten werden aus Eschenholz gefertigt. Auch fĂŒr Skier wurde das leichte und biegsame Eschenholz gerne verwendet. Gustav Hegi berichtet, dass es auch einen schweren Sturz des LĂ€ufers meist gut ĂŒbersteht, dass es aber den Lauf etwas verzögert und sich leicht abnĂŒtzt. Auch bleibt der Schnee leicht daran kleben. Das hĂ€ufig benĂŒtzte nordamerikanische Hickory-Holz besitzt diese Nachteile nicht, kommt aber leichter ... zum Bruch.cite-ref-hegi1966-23-2[23]

In der Stellmacherei war das Eschenholz von ĂŒberragender Bedeutung und galt als am besten geeignet zur Herstellung von Naben, Felgen, Speichen, Deichseln und Leiterwagen. Es hatte auch große Bedeutung im Fahrzeug- und Waggonbau. Die Deutsche Reichsbahn hatte fĂŒr viele Anwendungen den Einsatz der Esche sogar vorgeschrieben. Sie wurde auch im Maschinenbau zum Beispiel zur Herstellung von Dreschmaschinen oder WebstĂŒhlen eingesetzt.cite-ref-grosser-57-0[57]

Die Umtriebszeit betrĂ€gt in der Regel 100–140 Jahre.cite-ref-58[58]

Andere Verwendungsmöglichkeiten

Eschenlaub war frĂŒher ein wichtiges Futtermittel fĂŒr den Winter. Das Laub wurde im Sommer geschnitten (unter anderem in Form der Schneitelung), getrocknet und fĂŒr die spĂ€tere Verwendung gelagert.cite-ref-edl274-59-0[59] Die Esche ist auch ein hĂ€ufiger Straßen- und Stadtbaum – besonders in Nord- und Osteuropa und in höheren Lagen der Mittelgebirge.cite-ref-edl263-3-2[3]

Eschen werden ferner hĂ€ufig zur Befestigung von HĂ€ngen und Böschungen von FließgewĂ€ssern genutzt. Das Laub der Esche zersetzt sich schnell, wirkt Humus bildend und Boden verbessernd.cite-ref-60[60]

MĂ€chtige und berĂŒhmte Eschen

Die mĂ€chtigste Esche steht im BiaƂowieĆŒa-Nationalpark im BiaƂowieĆŒa-Urwald im Nordosten Polens. Im Jahr 2016 hat sie bei einer Höhe von 40,50 m einen Umfang von 5,40 m (Messhöhe 1,30 m) erreicht. Gepflanzt wurde der Baum im Jahr 1800 ± 10 Jahre.cite-ref-61[61] Im selben Gebiet befindet sich ein 45,20 m hohes Exemplar, das jedoch nur einen Stammumfang von 4,30 m (Messhöhe 1,30 m, Messung 2014) aufweist.cite-ref-62[62]

Solche Maße werden anscheinend nur sehr selten erreicht, denn in der Liste markanter und alter Baumexemplare wird in Europa keine einzige Esche genannt.

Trivialnamen

FĂŒr die Gemeine Esche (lateinisch frĂŒher meist Fraxinus genanntcite-ref-63[63]) bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Aerschen, Aeschach (mittelhochdeutsch), Aeschbaum, Aesche, Aeschern, Asca, Asch (althochdeutsch), Ascha (althochdeutsch), Aschbaum, Asche (althochdeutsch), Ask (althochdeutsch), Eesch (mittelhochdeutsch), Edelesche, Ehsse (mittelhochdeutsch), Eisch (mittelhochdeutsch), Esche (Österreich, Unterweser), Eschein (mittelhochdeutsch), Eschelterpaum (mittelhochdeutsch), Eschenbaum, Eschenbom, Eschern (Ulm), Eschernbaum, Eske (Ostfriesland), Eskenbaum (Unterweser), Espe (Traun), Esschenbaum (mittelhochdeutsch), Essenbaum (mittelhochdeutsch), Estken (mittelniederdeutsch), Fladerbaum (mittelhochdeutsch), FlĂ€drein (mittelhochdeutsch), Fliegenbaum (EichstĂ€dt), FrĂŒssen (mittelhochdeutsch), Geissbaum, Gersche, Gerschen, HĂ€ngeesche (hĂ€ngende Variante), Hohesche, Jeschbum (SiebenbĂŒrgen), Langespe, Liesche (Eifel), Lischen (Eifel), Oesch (Schweiz), Oeschling (Pinzgau, Pongau), Schwindholz (Österreich, Zillertal), Schwundholz (Österreich bei Linz), Slintpaum (althochdeutsch), Sperlingszungenbaum, SteinĂ€schen (Elsass), Tageesch (Mecklenburg), Traueresche (hĂ€ngende Variante), Vogelzungenbaum (Österreich), Waldescher, Wundbaum (Ulm, Elsass) und Wundholzbaum.cite-ref-64[64]cite-ref-65[65]

Literatur

‱ Peter SchĂŒtt, Horst Weisgerber, Hans J. Schuck, Ulla Lang, Bernd Stimm, Andreas Roloff: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. Nikol, Hamburg 2006, ISBN 3-937872-39-6, S. 261–275.
‱ Bayerische Landesanstalt fĂŒr Wald und Forstwirtschaft (Hrsg.): BeitrĂ€ge zur Esche – Fachtagung zum Baum des Jahres 2001. Mai 2002, ISSN 0945-8131 (lwf.bayern.de [PDF; 2,8 MB]).
‱ Andreas Roloff, Andreas BĂ€rtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 308.

Weblinks

Commons

: Gemeine Esche (

Fraxinus excelsior

)

– Album mit Bildern

Wiktionary: Esche

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Fraxinus excelsior L., Gewöhnliche Esche. auf FloraWeb.de
‱ Gemeine Esche. In: BiolFlor, der Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland.
‱ Die gemeine Esche (Fraxinus excelsior L.) – Informationen der Bayerischen Landesanstalt fĂŒr Wald und Forstwirtschaft
‱ Die Esche – Baum Des Jahres 2001. Stiftung „Menschen fĂŒr BĂ€ume“, abgerufen am 15. Juli 2013.
‱ Fraxinus excelsior – Gemeine Esche. In: Forstbotanischer Garten: Im Reich der BĂ€ume. Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen, abgerufen am 15. Juli 2013.
‱ Die Esche, ein vielseitiger Weltenbaum – Informationen zum Baum des Jahres 2001 des Forst-SachverstĂ€ndigenbĂŒros Rittershofer, veröffentlicht auch in AFZ/Der Wald 24/2001
‱ Die Esche (Fraxinus excelsior) auf waldwissen.net
‱ Gemeine Esche – Baum des Jahres 2001, Website Wald.de
‱ Eschentriebsterben Hymenoscyphus pseudoalbidus, Nebenfruchtform: Chalara fraxinea sp, Erfahrungsbericht aus Mecklenburg/Vorpommern, Amt fĂŒr StadtgrĂŒn Naturschutz und Landschaftspflege.
‱ Die Esche – eine Baumart in Not: youtube.com
‱ Lutz Bernhardt: Hoffnung fĂŒr die Esche. SĂŒddeutsche Zeitung, 14. Januar 2022.
‱ Hoffnung fĂŒr Eschen: Resistente Sorte gezĂŒchtet. Auf: orf.at (Vorarlberg) vom 12. Juni 2024.

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ J. C. Loudon: Arboretum Et Fruticetum Britannicum. Vol. II, Second Edition, Bohn, 1854, S. 1227.
cite-note-edl262-22. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 262.
cite-note-edl263-33. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 263.
cite-note-edl264-44. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 264.
cite-note-edl266-55. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 266.
cite-note-g-t-66. ↑ Fraxinus excelsior – Gemeine Esche, Holz und Verwendung. In: Forstbotanischer Garten: Im Reich der BĂ€ume. Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen, abgerufen am 30. August 2009.
cite-note-bayern-77. ↑ BeitrĂ€ge zur Esche. 2002, S. 56.
cite-note-edl267-88. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 267.
cite-note-edl264-5-99. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 264–265.
cite-note-1010. ↑ Andreas Roloff: Der Charakter unserer BĂ€ume: Ihre Eigenschaften und Besonderheiten. Eugen Ulmer, 2017, ISBN 978-3-8186-0047-1.
cite-note-1111. ↑ Pierre Saumitou-Laprade et al.: Polygamy or subdioecy? The impact of diallelic self-incompatibility on the sexual system in Fraxinus excelsior (Oleaceae). In: Proceedings of the Royal Society B. Volume 285, Issue 1873, 2018, doi:10.1098/rspb.2018.0004.
cite-note-1212. ↑ Flowering biology of Fraxinus excelsior auf oleaceae.info.
cite-note-tl-1313. ↑ Ruprecht DĂŒll, Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. Ein botanisch-ökologischer Exkursionsbegleiter zu den wichtigsten Arten. 6., völlig neu bearbeitete Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-494-01397-7, S. 208.
cite-note-edl268-1414. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 268.
cite-note-1515. ↑ Otto Zekert (Hrsg.): Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570. Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft fĂŒr Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 143.
cite-note-1616. ↑ Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 198–199 (Lingua auis / Lingua avis „fogelszunge [
] vogelszunge“ in Bezug auf die zungenĂ€hnliche, „blattartige“, Gestalt der FlĂŒgelnĂŒsse).
cite-note-edl271-1717. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 271.
cite-note-1818. ↑ P. SchĂŒtt, H. J. Schuck, B. Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-53-8, S. 180.
cite-note-191. P. SchĂŒtt, H. J. Schuck, B. Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-53-8, S. 182.
cite-note-tree-2020. ↑ G. Marigo, J.-P. Peltier, J. Girel, G, Pautou: Success in the demographic expansion of Fraxinus excelsior L. In: Trees. Nr. 15. Springer, 2000, S. 1–13, doi:10.1007/s004680000061 (englisch).
cite-note-2121. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 262–263.
cite-note-d-rr-lippert-2222. ↑ Erhard Dörr, Wolfgang Lippert: Flora des AllgĂ€us und seiner Umgebung. Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 327.
cite-note-hegi1966-2323. ↑ Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unverĂ€nderter Textnachdruck Band V, Teil 3, Seite 1926–1934. Verlag Carl Hanser, MĂŒnchen 1966.
cite-note-2424. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 269–270.
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cite-note-2727. ↑ R. J. Mitchell, S. Bailey, J. K. Beaton et al.: The Potential Ecological Impact of Ash Dieback in the UK. In: Joint Nature Conservation Committee Reports. Nr. 483. Peterborough, UK 2014 (englisch, gov.uk [PDF]).
cite-note-g-tt-2828. Krankheiten und SchÀdlinge EschenbastkÀfer bei UniversitÀt Göttingen.
cite-note-edl272-2929. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 272.
cite-note-edl273-3030. ↑ P. SchĂŒtt u. a.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. 2006, S. 273.
cite-note-cf1-3131. ↑ T. Kowalski: Chalara fraxinea sp. nov. associated with dieback of ash (Fraxinus excelsior) in Poland. In: Forest Pathology. Band 36, Nr. 4. Wiley, 11. Juli 2006, S. 264–270, doi:10.1111/j.1439-0329.2006.00453.x.
cite-note-3232. ↑ Jörg Schumacher, Alfred Wulf, Sindy Leonhard: Erster Nachweis von Chalara fraxinea T. Kowalski sp. nov. in Deutschland – ein Verursacher neuartiger SchĂ€den an Eschen. In: Nachrichtenblatt des Deutschen Pflanzenschutzdienstes. Band 59, Nr. 6. Ulmer, 2007, ISSN 0027-7479, S. 121–123 (ulmer.de [PDF]).
cite-note-cf2-3333. ↑ T. Kowalski, O. Holdenrieder: Pathogenicity of Chalara fraxinea. In: Forest Pathology. Band 39, Nr. 1. Wiley, 8. August 2008, S. 1–7, doi:10.1111/j.1439-0329.2008.00565.x.
cite-note-3434. ↑ Ash dieback (Hymenoscyphus fraxineus). In: Forest Research. Abgerufen am 18. August 2023 (britisches Englisch).
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] eschenholz [
] Eschenboum“).